Rote-Bete-Risotto mit Sauerrahm und Wildkräutersalat

80 g Butter, plus 2 EL mehr zum Dünsten
200 g Risottoreis (Carnaroli)
50 g Butter
30 g Schalotte, abgezogen und gewürfelt
150 ml Rotwein
400 g Rote-Bete-Saft
350 g Rote Bete, gekocht, geschält und gewürfelt
Salz, weißer Pfeffer, Zucker
Rotweinessig (nach Geschmack)
120 g Sauerrahm, zum Servieren

Zum Anrichten

60 g Wildkräuter, z. B. Wiesenkerbel, Giersch,
Schafgarbe
1 EL Rapskernöl
1 EL Apfelessig

Für den Risotto 2 Esslöffel Butter in einem großen Topf auf mittlerer Stufe zerlassen und Reis und Schalottenwürfel darin andünsten. Den Rotwein zugießen und etwas einkochen, dann die Hälfte des Rote Bete-Saftes zufügen.

Unter gelegentlichem Rühren den Risotto etwa 18 Minuten sanft köcheln lassen, bis er körnig gar ist. So­bald die Flüssigkeit aufgesogen ist, Rote Bete-Saft nachgießen. Etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Rote Bete unterrühren. Zum Schluss die Butter einrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Nach Belieben mit Rotweinessig säuerlich abschmecken.

Den Risotto in vier tiefen Tellern anrichten. Je einen Löffel Sauerrahm daraufgeben. Die Wildkräuter mit Rapskernöl, Essig, Salz und Pfeffer anmachen und dazu servieren.

Gesundheitstipp: »Rote Bete wird oftmals unterschätzt, sowohl geschmacklich als auch hinsichtlich ihres Folsäure­-
gehalts. Dieser gehört zur Gruppe der B-Vitamine und fördert Wachstum und Zellteilung. Aber auch der hohe Anteil von Eisen ist sehr wertvoll, denn Eisen unterstützt den Sauerstofftransport und sorgt für Energie.«

Wir empfehlen dazu: Campos de Viento, Tempranillo

Erdige Rübenaromen in Kombination mit der Schwere des Risottos erfordern einen eleganten und dennoch scharfen Rotwein. Die weichen Erdbeerfrüchte, die elegant in geröstete Eiche gehüllt sind, verstärkt durch rauchige Noten und eine leichte Würze, machen diesen schönen Tempranillo zu einer königlichen und dennoch heimeligen Komfortpaarung.

Social Sharing: