Matjestatar auf Meerrettich-Reibekuchen

Matjestatar

1 Apfel, entkernt und halbiert
140 g Mayonnaise
100 g saure Sahne
2 TL Senf
2 EL Apfelessig
1 TL Zitronensaft
8 Matjesfilets, gewürfelt
1 rote Zwiebel, abgezogen und fein gewürfelt
3 Essiggurken, fein gewürfelt
½ Bund Dill, fein gehackt
½ Bund Schnittlauch, klein geschnitten
2 Radieschen, in feine Scheiben geschnitten

Reibekuchen

600 g Kartoffeln, geschält
2 Schalotten, abgezogen
1 Ei
1 kleines Stück Meerrettichwurzel, geschält
200 ml Öl
Salz, Pfeffer, Zucker

Für das Matjestatar eine Apfelhälfte würfeln, die andere Hälfte in Scheiben schneiden und beiseitelegen. Mayonnaise, saure Sahne, Senf, Essig und Zitronensaft in einer Schüssel verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Würfel von Matjes, Apfel, Zwiebel und Essiggurke einrühren. Dann die Kräuter unterheben. Dabei einige Dillspitzen und etwas Schnittlauch zum Garnieren beiseitelegen. Das Matjestatar bis zum Anrichten in den Kühlschrank stellen.

Für die Meerrettich-Reibekuchen Kartoffeln und Schalotten fein reiben und in einer Schüssel mit dem Ei vermengen. Den Meerrettich fein reiben und 30 g davon untermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Reibekuchenmischung in einem Sieb abtropfen lassen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und 8 Reibekuchen darin backen, bis sie auf jeder Seite goldbraun sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Reibekuchen auf vier Servierteller verteilen. Mithilfe eines runden Ausstechers das Matjestatar portionieren und auf den einzelnen Reibekuchen anrichten. Das Tatar mit den übrigen Apfelspalten und Dillspitzen, Schnittlauch und Radieschen garnieren und servieren.

Gesundheitstipp: »Kann Fett gesund sein? Und ob! Matjes beweist es: Der hohe Anteil an sogenannten Omega-3-Fettsäuren verbessert die Cholesterinwerte und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und dann ist da noch Jod: ein für Menschen kritischer Nährstoff, dessen Mangel durch Seefisch ausgeglichen werden kann. Also: Ran an den Fisch!«

Wir empfehlen dazu: Vinho Verde Vale dos Pombos Branco

Zwei dunkle Rebsorten (Trajadura und Arinto) vereinen sich zu diesem klassischen und erschwinglichen Vinho Verde. Angesichts seiner Herkunft, der nördlichsten Region Portugals an der Grenze zu Spanisch-Galizien bringt er Leichtigkeit, schimmernde Säure, weiche Früchte und einen fast spritzigen Charakter ins Glas – der perfekte Wein zu Fischtartar.

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